Westpfalzschule Weilerbach, In der Naßerde 30, 67685 Weilerbach06374 - 91490info@weilerbach-rsplus.deVerbandsgemeinde Weilerbach

Schwerpunktschule

Gemäß Art. 24 UN – Konvention und §§ 1, 10 SchG ist jeder Lehrer verpflichtet, jede Schülerin und jeden Schüler (folgend der einfacheren Lesbarkeit nur noch Schüler genannt) so zu fördern, dass ihre bzw. seine Persönlichkeit, Begabung und Kreativität sowie geistigen und körperlichen Fähigkeiten voll zur Entfaltung gebracht wird, um damit zur wirklichen Teilhabe an der Gesellschaft zu befähigen.

Diese Heterogenität der Schülerpersönlichkeiten wird von uns als Bereicherung und Herausforderung empfunden. Das Ziel unserer Arbeit ist die Schaffung einer Schule, die den Bildungs- und Erziehungsbedürfnissen aller unserer Schüler gerecht wird:
Das heißt, dass behinderte und nicht behinderte, lernstarke und lernschwache Schüler, Kinder mit Migrationshintergrund, Schüler aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Milieus in gleicher Wiese gefördert und gefordert werden!


Die Westpfalzschule Weilerbach ist eine integrative Realschule plus und seit dem Schuljahr 2007/2008 Schwerpunktschule.

Das Land Rheinland-Pfalz gibt für diese Schulform folgende pädagogische Leitlinien vor:

Für unsere Schule bedeutet das im Einzelnen:
Im Schuljahr 2015/16 besuchen 29 Schüler mit Förderbedarf unsere Schule. Förderbedarfe bestehen dabei im Bereich Lernen, motorische Entwicklung und sozial – emotionale Entwicklung.

25 Schüler mit Migrationshintergrund – und damit verbundenem teilweise erheblichen Förderbedarf im Bereich der deutschen Sprache – sind Teil unserer Schulgemeinschaft.

Hinzu kommen Schüler mit Autismusspektrumstörungen, AD(H)S, LRS, Legasthenie, Dysgrammatismus, Dyskalkulie, psychischen Beeinträchtigungen.

Schüler mit oben genannten Förderbedarfen sind in allen Klassen der Klassenstufen 5 bis 9 zu fördern und zu fordern, in die Klassen- und Schulgemeinschaft zu integrieren und auf ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten.

Dies geschieht intensiv in den Bereichen
  1. Unterricht
  2. Diagnostik
  3. Beratung
  4. Kooperation
  5. „Schulalltag“
A) Besonderes Augenmerk wird beim Unterrichten auf folgendes gelegt:

B) Der Bereich der Diagnose ist als Ausgangspunkt besonders wichtig. Nur wenn genau bekannt ist, wo Stärken und Schwächen des einzelnen Schülers sind, kann zielgerichtet gehandelt werden. Es wird

C) Im Bereich der Beratung spielt das gleichberechtigte und gleichgesinnte Miteinander aller für die Entwicklung des einzelnen Schülers verantwortlichen Personen eine entscheidende Rolle. So erfolgt

D) Gelingende Kooperation spielt eine herausragende Rolle im Förder- und Erziehungsprozess der Schüler. Nur wenn alle an der Erziehung beteiligten Personen „an einem Strang ziehen“, kann ein Schüler optimal gefördert und gefordert werden!
So ist es in der Kooperation des Teams Regelschullehrer / Förderlehrer wichtig, Innerhalb des Team – Teachings ist es unerlässlich, E) Da sich als sehr wichtiger Bestandteil gelingender Förderung und Forderung die Beziehung zwischen Kind / Eltern und (Förder-)Lehrer und die genaue Kenntnis der Bedürfnisse darstellt, ist die Arbeit im Schulalltag nicht zu unterschätzen. So ist es selbstverständlich, Diese vielfältigen und vielschichtigen Aufgaben von Regelschullehrern und Förderschullehrern gelingen dann besonders gut, wenn alle an der Idee der gemeinsamen Beschulung heterogener Gruppen Beteiligte offen für neue Erfahrungen, bereit für Kontroversen und fähig zur kritischen Selbsteinschätzung sind.



Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein. (Philip Rosenthal)